Von kleinen Samtpfoten und ihrem Schicksal
Es sind Geschichten wie die nun folgende, die leider immer wieder geschehen und die doch auch immer wieder aufs Neue aufzeigen, wie wichtig es für den Tierschutz in Österreich ist, dass auch freiwillige Helfer sich in Not geratener Tiere annehmen.
Denn als vor wenigen Jahren ein Bauer den Tierschutzverein anrief und sagte, man solle schnell kommen, da wusste wohl noch keiner was in der großen Scheune warten würde. Ja die Suche nach der Quelle des Miauens war keine leichte gewesen. Die Scheune war groß gewesen und doch wusste man, nachdem man das schwer verletzte Muttertier gefunden hatte, irgendwo in dieser Scheune müssen kleine Katzen sein und nach ihrer Mama rufen und so war es auch. Je tiefer sich die Tierretter in das Heu und Stroh wagten, umso lauter wurden die kleinen maunzenden Laute und dann endlich. Nach fast zwei Stunden suche im Stroh fand man das kleine Nest mit den süßen kleinen Kätzchen darin. Schwach waren sie, hatten sie doch schon mindesten einen Tag von der Mutter keine Milch mehr bekommen. Doch jetzt hatten die Tierretter vom österreichischen Tierschutzverein ja endlich gefunden und so wurden die kleinen Kater schnell in einen Korb gelegt. Doch für die Mutter kam alle Hilfe zu spät und so wurde sie noch in der Scheune erlöst. Zu tief waren ihre Verletzungen gewesen, doch man erlöste sie in dem Wissen, dass für ihre Jungen gesorgt sein würde.
Doch noch waren die kleinen Racker nicht über den Berg. So klein und zart, wie sie waren, hätten sie ihre Mutter noch gebraucht und so war guter Rat teuer. Im Tierheim war weder Zeit noch Platz um sich der kleinen anzunehmen und so war es eine freiwillige Helferin des österreichischen Tierschutzes, die anbot die kleinen aufzupäppeln. Über Tage und Wochen hinweg kümmerte man sich rührend um die kleinen Findlinge und dann, als sie groß genug waren, um ein neues Zuhause zu finden, da setzte der Tierschutz alles daran, sie in ein gutes Zuhause zu geben und so galt es auch in dieser tragischen Tierrettungsgeschichte ein gutes Ende zu finden. Denn obwohl man der Mutter nicht mehr hatte helfen können, fanden ihren zwei kleinen Jungen doch noch ein schönes und liebesvolles Zuhause in dem sie umhegt und geliebt wurden.