Vom einsamen Parkplatz zum liebevollen Zuhause

Vom einsamen Parkplatz zum liebevollen Zuhause

Es ist immer wieder erschütternd, wie schnell aus Begeisterung Ablehnung werden kann und wie schnell der zuvor noch so süße Hund einfach an einem einsamen Parkplatz seinem Schicksal überlassen werden kann. Alle Jahre wieder geschieht es und doch gibt es zum Glück die fleißigen Helfer der Tierschutzhäuser und Tierrettungen, die so manches arme Tier vor einem qualvollen Hungertod bewahren. So geschieht es immer und immer wieder und doch ist es eine Geschichte, die sicherlich als Beispiel für alle genommen werden kann.

Es war ein kaltes Frühjahr, voller Eis und Schnee und doch scherten sich die Besitzer wenig darum, wie ausweglos die Situation war, in die sie ihren armen Hund brachten, als sie ihn an einem abgelegenen Parkplatz einfach so an eine heruntergekommene Parkbank banden. Zurückgelassen und sicher festgebunden wäre es sein sicherer Tod gewesen, wenn, ja wenn da nicht dieser nette Mann gewesen wäre, der sein jämmerliches Jaulen gehört und nach ihm gesucht hätte. Schwach war er gewesen, als man in ins Tierheim Bruck an der Leitha brachte. Schwach aber mit starkem Willen und so schaffte er es. Er entrann dem Hungertod und rappelte sich wieder auf. Doch wofür? Selbst die Polizei, die bei den Besitzern vorbei schaute und sie fragte, warum der Hund denn dort angebunden gewesen wäre, bewirkte nichts. Ja die Besitzer hatten ihm noch nicht einmal die Hundemarke abgenommen und doch wollten sie ihn nicht mehr. Ja schlimmer sogar, sie sagten sogar man kann ihn einschläfern, wenn ihn keiner wolle. Was für ein Schicksal für einen Hund der doch als Welpe so geliebt geworden war.

Doch das Tierheim wollte es nicht zulassen, nein einen so jungen, klugen und lieben Hund würde man nicht einfach einschläfern, irgendwo würde es eine Familie geben, die ihm ein schönes zuhause geben würden und so war es auch. Denn kaum eine Woche später, da kam ein Ehepaar in das Tierheim und siehe da, schon auf den ersten Blick schienen Hund und künftige Herrchen sich zu verstehen. Ein langer Spaziergang folgte und schon in diesem Augenblick stand fest „Das ist unser neuer Hund!“ doch leider mussten Hund und Herrchen noch warten, denn was wenn die alten Besitzer es sich doch noch anders überlegen würden? Nein eine Woche galt es noch im Tierheim auszuharren doch dann war es endlich so weit. Der Hund, der zum Sterben an einem einsamen Parkplatz verdammt war, durfte endlich das Tierheim verlassen und seinen Platz in einer Familie einnehmen, die ihn noch heute umhegt, pflegt und liebt wird.